Unser Solistinnen und Solisten

Karl-Heinz Steffens
Dirigent

Karl-Heinz Steffens kann auf eine besondere Karriere als Dirigent zurückblicken: Nachdem er 2007 seine Tätigkeit als Solo-Klarinettist der Berliner Philharmoniker beendet hatte, wurde er noch während der laufenden Spielzeit zum Generalmusikdirektor der Staatskapelle Halle und zum künstlerischen Direktor des Opernhauses ernannt. Zwei Jahre später übernahm er zu Beginn der Saison 2009/2010 als Chefdirigent und Generalmusikdirektor die Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz. Während sein Engagement in Halle im Sommer 2013 endete, verlängerte er seinen Vertrag bei der Staatsphilharmonie bis 2018. Inder Saison 2016/2017 war Karl-Heinz Steffens zusätzlich Musikdirektor der Norwegischen Nationaloper in Oslo, Den Norske Opera & Ballett. Im Herbst 2019 übernahm Steffens das Amt des Musikdirektors an der Staatsoper Prag antreten. Er arbeitet dort wieder mit Intendant Per Boye Hansen zusammen, den er bereits aus seiner Zeit als Musikdirektor der Norwegischen Nationaloper Oslo kennt. Einladungen erhielt Steffens in seiner langen Karriere u.a. zu den Bamberger Symphonikern, dem Bayerischen Staatsorchester München, der Sächsischen Staatskapelle Dresden und dem City of Birmingham Symphony Orchestra. Er dirigierte u.a. das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, das WDR Sinfonieorchester Köln, die NDR Radiophilharmonie Hannover, die Münchner Philharmoniker, das Philharmonische Staatsorchester Hamburg, die Dresdner Philharmonie, das Orchestre Philharmonique de Monte Carlo, das Jerusalem Symphony Orchestra, die St. Petersburger Symphoniker, das Helsinki Philharmonic Orchestra und das NHK Symphony Orchestra Tokyo und erhält regelmäßig Wiedereinladungen zu vielen dieser Orchester. Mit „Fidelio“ gab Karl-Heinz Steffens 2008 sein Debüt an der Staatsoper Unter den Linden, was unmittelbar zu Wiedereinladungen führte. So leitete er dort bereits „Tosca“, „La Traviata“ und „Die verkaufte Braut“. Von Steffens initiiert und musikalisch geleitet, war von 2010 bis 2013 ein von Hansgünther Heyme neuinszenierter „Ring des Nibelungen“ in Halle und Ludwigshafen auf beiden Bühnen zu erleben. Während die Sängerbesetzung übergreifend für beide Spielstätten ausgewählt wurde, musizierten die beiden Orchester in ihrer jeweiligen Heimatstadt; drei bedeutende Kultur-Institutionen in Ost und West gestalteten und realisierten so eines der bedeutendsten Projekte, das im Frühjahr 2013 schließlich in beiden Städten in Gesamtaufführungen des „RING“ mündete.

Im Januar 2012 gab Karl-Heinz Steffens mit „Don Giovanni“ sein gefeiertes Debüt an der Mailänder Scala und dirigierte diese Produktion im Herbst des Jahres auch am Bolschoi-Theater in Moskau. Im Mai 2013 übernahm er für den erkrankten Daniel Barenboim die Premiere der Neuproduktion von Wagners „Götterdämmerung“ an „La Scala“. Im Juli 2014 kehrte Steffens mit „Cosí fan tutte“ erneut an das bedeutende Opernhaus zurück. Neben seinem Debüt bei den Berliner Philharmonikern im Oktober 2013 führten ihn Engagements der Spielzeit 2013/2014 zum Orchestre Philharmonique de Radio France, zum BBC Scottish Symphony Orchestra, zum Netherlands Philharmonic Orchestra und zum Danish Radio Symphony Orchestra.

In der Spielzeit 2014/2015 standen und stehen Begegnungen mit dem Danish National Symphony Orchestra Kopenhagen, den Münchner Philharmonikern, den Wiener Symphonikern, dem Concertgebouw Amsterdam, dem Norwegian National Opera Orchestra Oslo und dem Tonhalle Orchester Zürich im Terminkalender Besonders verbunden fühlt sich Steffens mit seiner langjährigen Wahlheimat Friedberg; auf seine Initiative hin entstand in der altbairischen Herzogstadt 2001 der „“Friedberger Musiksommer“, der seitdem ehrenamtlich von den „Bürgern für Friedberg“ organisiert wird. Im Laufe der Jahre waren viele internationale Musiker zu Gast, die aufgrund der besonders familiären Atmposhäre immer wieder gerne zu diesem Festival kommen. Auch die Bläser der Berliner Philharmoniker kommen seit über zehn Jahren jährlich zu einem Konzert im „Friedberger Advent“ – auch diese Reihe entstand dank der Kontakte zu Karl-Heinz Steffens.

Michal Friedländer
Klavier

Michal Friedländer, aufgewachsen in Israel, erhielt ihre musikalische Ausbildung bei Benjamin Oren und Ilona Vince Kraus an der Rubin Academy in Jerusalem, bei Patricia Zander am New England Conservatory in Boston, sowie bei Elisabeth Rich am City University in New York. Als Solistin konzertierte die Pianistin u.a mit dem Jerusalem Symphony Orchestra, dem Beer- Sheva Sinfonieta , dem Young London Soloist Orchestra, dem Orchestra Bruno Maderna, der Bayerischen Kammerphilharmonie, dem Tübinger Kammerorchester, den Tel Aviv Solisiten und der Staatskapelle Halle.

Michal Friedländer ist begehrte Kammermusikpartnerin und Liedbegleiterin internationaler Solisten. Sie trat mit Mitgliedern der Berliner und Wiener Philharmoniker auf und gastierte u.a. bei den Musikfestivals in Aix-en-Provence, Peking, Sapporo, Ravinia, Jerusalem und Zermatt und Rolandseck. Konzertreisen führten sie in die Carnegie Hall , Kennedy Center, Berliner Philharmonie, Jordan Hall in Boston und Queen Elisabeth Hall in London. Zusammen mit Karl-Heinz Steffens nahm sie alle Werke für Klarinette und Klavier von Johannes Brahms auf. 2012 gründete sie zusammen mit Nikolas Boewer und Florian Barak das Trio Franz Schubert.

Sophie Lücke
Kontrabass

Sophie Lücke erhielt ihre ersten Kontrabassstunden bei Andreas Nettels in Wernigerode und als Jungstudentin bei Stephan Petzold in Berlin. Später studierte Sie bei Janne Saksala an der Hochschule für Musik in Berlin und bei Rinat Ibragimov in der Guildhall School of Music and Drama in London. Meisterkurse bei Esko Laine und David Sinclair, Anregungen durch Klaus Stoll, Nabil Shehata, Joel Quarrington und Evgeny Kolosov, sowie Kurse in historischer Aufführungspraxis bei Kristin von der Goltz und Reinhard Goebel erweiterten ihre musikalischen Ansichten. Mit 19 Jahren wurde Sophie Akademistin im Rundfunk-Sinfonie-Orchester Berlin und von 2008 bis 2010 war sie Stipendiatin der Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker.
Neben ihrer Tätigkeit als Gast Solo-Bass (Staatsoper München, Mahler Chamber Orchester, Kammerphilharmonie Bremen, Ensemble Resonanz, Klangforum Wien, Kammerorchester Basel, Les Dissonances, European Philharmonic of Switzerland, Royal Northern Sinfonia, Scottish Chamber Orchestra u.v.a.) widmet sie sich intensiv der Kammermusik und hat mit Persönlichkeiten wie Heinz Holliger, Kit Armstrong, Julien Pregardien, Esther Hoppe, Alexej Gerassimez, Matthias Schorn, Viviane Hagner, Gabor Boldoczki, Kristin von der Goltz u.a. zusammengearbeitet. Im Rahmen von „Chamber music connects the world 2010“ musizierte Sophie Lücke gemeinsam mit András Schiff, Gidon Kremer und Yuri Bashmet. Sie ist regelmässig Gast bei Kammermusik Festivals wie in Mecklenburg Vorpommern und Davos und trat sowohl mit dem Danish String -, Doric String-, Notos und Aris Quartet, als auch dem Trio Vivente auf. Als Solistin konnte man sie mit den Baden-Badener Philharmonikern (S.Koussewitzky und F.Schubert), dem C.P.E. Bach Orchester (S.Koussewitzky), dem Kammerorchester Wernigerode (L.E.Larsson), dem LJO Berlin (E.Tubin), dem Siemens Orchester München (N.Rota) und zuletzt dem Ensemble Zeitsprung (E.Rautavaara) erleben. Von 2011 bis 2013 war Sophie Solokontrabassistin im Münchener Kammerorchester und im Orchestre “Les Siècles” in Paris (Ltg: F.-X.Roth). An der Hochschule Bern unterrichtete sie vertretungsweise 2013/2014 und gab außerdem Meisterkurse in Hongkong, Pyöngyang, São Paulo und Mexico City. Als Gründungsmitglied im jungen Barock- Ensemble „Concerto München“ sowie „der/gelbe/Klang“ , einem neuen (fusionierten) Ensemble für Zeitgenössische Musik in München, lebt Sophie Ihre Liebe für Alte sowie Neue Musik aus. Seit der Saison 2014/15 ist sie Solokontrabassistin beim Staatstheater am Gärtnerplatz in München. Ihr Instrument ist ein englischer Bass von William Forster aus dem frühen 19. Jahrhundert.

Shira Majoni
Viola

Shira Majoni geboren in Italien, schloss ihren Bachelor in Tel-Aviv und ihren Master am New Conservatory England ab. Zu ihren jüngsten Auftritten gehören Rezitals, Solo- und Kammermusikkonzerte im Kaisersaal in Freiburg, im Tel Aviv Museum und im Pierre Boulez Saal in Berlin. Sie schloss ihr Studium an der Barenboim-Said-Akademie in Berlin mit einem Künstlerdiplom ab. Sie war Gast-Stimmführerin beim schwedischen Radio-Sinfonieorchester und Tuttistin bei den Münchner Philharmonikern. Seit Oktober 2021 ist sie befristetes Mitglied des Symphonieorchesters des Bayrischen Rundfunks. Sie ist Stipendiatin der America-Israel Cultural Foundation, der Barenboim Said Stiftung und dem New England Conservatory. Orchestererfahrung sammelte sie u.a. im West Eastern Divan Orchestra, dem Symphonieorchester des Bayrischen Rundfunks und der Münchner Philharmoniker. Ihre Konzerttätigkeit führte sie nach Israel und in die USA in die Carnegie Hall (New York), das Teatro Colon (Buenos Aires), die Philharmonie in Berlin, Conservatory Hall (Moskau) und das Seoul Arts Centre.

Katharina Apel-Hülshoff
Cello

Seit 2008 ist sie Mitglied des Gürzenich-Orchester Köln. Die leidenschaftliche Kammermusikerin ist Initiatorin und künstlerische Leiterin des Kammermusikfestes Kloster Kamp und seit 2010 Mitglied im Martfeld Quartett. Sie war Mitglied der Jungen Deutschen Philharmonie sowie Stipendiatin der Landesstiftung Rheinland-Pfalz Villa Musica. Sie spielte als 2. Solo-Cellistin der Königlichen Philharmonie von Flandern, Antwerpen, und war Mitglied des Het Brabants Orkest in Eindhoven sowie des WDR Sinfonieorchesters Köln.

Katharina Blaschke
Schauspielerin

Die gebürtige Hamburgerin wird im Kinderkonzert zu hören sein. Sie studierte in München Theaterwissenschaften und erhielt einen Abschluss in Darstellender Kunst von der Otto-Falkenberg-Schule. Zudem nahm sie unter anderem bei Wolfgang Büttner Gesangsunterricht. Sie hatte etliche Gastauftritte in deutschen Serien wie „Tatort“ oder „Wilsberg“. Zur festen Besetzung gehört sie in der Serie „SOKO Wismar“, wo sie seit 2005 die Rolle der Gerichtsmedizinerin Dr. Helen Sturbeck verkörpert. Regelmäßige Auftritte hat sie auch in der beliebten ARD-Serie „Um Himmels Willen“ sowie in „Der Landarzt“, wo sie von 2009 bis 2013 immer wieder als Cynthia Husen zu sehen war. In Kinofilmen war die Darstellerin zudem schon auf der großen Leinwand. Doch Blaschke ist auch am Theater aktiv. Das Thalia Theater in Hamburg, das Nationaltheater Mannheim und das Schillertheater in ihrer Wahlheimat Berlin gehören dazu. 

Guy Ben-Ziony
Viola

Guy Ben-Ziony wurde in Israel geboren. Mit neun Jahren begann er mit dem Violinspiel und wechselte mit 13 zur Viola. Er studierte in Israel, Frankfurt und Leipzig. Seit 2006 ist er Professor für Viola in Leipzig. Ben-Ziony spielte regelmäßig als Gast bei der Camerata Salzburg, und war auch oft von Orchestern wie der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, der Kremerata Baltica und der Camerata Nordica (Schweden) als Solist eingeladen. Er spielt mit vielen israelischen und europäischen Orchestern, sein Debüt mit dem Bartók-Konzert gab er in Leipzig unter Daniel Harding. Auftritte mit anderen Kammermusikensembles führten Ben-Ziony auch in Konzertsäle wie die Carnegie Hall (New York), die Wigmore Hall (London) und das Berliner Konzerthaus. Als gefragter Kammermusiker nahm Ben-Ziony an einigen der weltweit bedeutendsten Kammermusikfestivals teil. Zu seinen Kammermusikpartnern zählen u.a Gidon Kremer, Lisa Batiashvili, Antje Weithaas, Tabea Zimmermann, Tatjana Masurenko, Vladimir Mendelssohn, Boris Pergamenschikow und Alexander Lonquich. 

Sophie Heinrich
Violine

Sophie Heinrich begann mit vier Jahren das Violinspiel. Wichtige LehrerInnen in ihrem Studium waren u.a. Prof. Antje Weithaas (HfM „Hanns Eisler“ Berlin) und Prof. Thomas Brandis, bei dem sie in der Solistenklasse an der Musikhochschule Lübeck mit Bestnote ihr Aufbaustudium absolvierte. Zusätzliche musikalische Anregungen erhielt sie u.a. bei Gidon Kremer, Midori, Reinhard Goebel, Isabelle van Keulen und dem Artemis-Quartett. Die gebürtige Augsburgerin ist Gewinnerin und Preisträgerin mehrerer internationaler Wettbewerbe. 2009 machte sie als beste Deutsche unter den sechs letzten Geigern im Semi-Finale des ARD-Wettbewerbes auf sich aufmerksam. Sie erhielt verschiedene Stipendien und war von 2012 bis 2019 Erste Konzertmeisterin der „Komischen Oper Berlin“. Außerdem gastierte sie regelmäßig als Erste Konzertmeisterin in Orchestern wie dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, an der Bayerischen Staatsoper, in der Dresdner Staatskapelle oder der Staatskapelle Berlin. Seit 2019 ist sie Konzertmeisterin der Wiener Symphoniker. Viele TV-Aufnahmen (z.B.: “Das Heldenleben” mit den Wiener Symphonikern), dokumentieren ihr solistisches wie kammermusikalisches Können sowie jenes als Konzertmeisterin. Sophie Heinrich ist Professorin für Violine am Landeskonservatorium in Feldkirch und engagiert sich international auf Meister-, Kammermusik- und Orchesterkursen. Gerade junge Frauen zu mehr Courage und Selbstbewusstsein, auch in Führungsangelegenheiten zu ermutigen ist ihr ein besonderes Anliegen. 2021 gründete sie mit Ivaylo Iordanov, Bassist der Wiener Symphoniker, das Ensemble “Tango 5”, ein experimentierfreudiges Ensemble mit großer Leidenschaft für den „Tango Nuevo“ Astor Piazzollas.. Sophie Heinrich spielt auf einer Violine von Antonio Stradivari, Cremona um 1698, „ex Rouse-Boughton“ aus der Sammlung der Oesterreichischen Nationalbank; und auf einer modernen Violine, fecit 2010 von David Bagué aus Barcelona.

Yuval Herz
Violine

Yuval Herz, gelobt von der New York Times für seine „eindringliche und hinreißende“ Darbietung, gab der israelische Geiger Yuval Herz 2014 sein Lincoln Center-Debüt als ausgezeichneter Preisträger der America-Israel Cultural Foundation. Yuval Herz ist ein vielseitiger Musiker. Er tritt regelmäßig mit dem Orchester der Dresdner Staatskapelle auf. Als Gast- Konzertmeister wurde er zuletzt eingeladen vom Mahler Chamber Orchestra. Er hat mit Dirigenten wie Herbert Blomstadt, Vladimir Jurowaski, Daniel Barenboim, Krzysztof Penderecki, Michael Stern, Ton Koopman, Steven Sloane, Vladimir Ashkenazy, Andrés Orozco- Estrada, Michael Sanderling und Omer Meir Welber gearbeitet. Herz wurde 1989 in Jerusalem geboren und erhielt seinen Master- Abschluss am New England Conservatory. Yuval Herz spielt auf einer Geige von G.B. Ceruti aus dem Jahr 1810. 

Clara-Jumi Kang
Violine

Clara-Jumi Kang wurde in Mannheim als Kind südkoreanischer Eltern geboren. Beide Eltern sind Opernsänger; der Vater, Philip Kang, ist Bassist, die Mutter Sopranistin. Klavier- und Geigenunterricht erhielt sie bereits im Alter von drei Jahren. Mit 7 Jahren zog sie in die USA und erhielt ein Stipendium an der Juilliard School, Im Anschluss daran studierte sie an der Hanns Eisler Hochschule in Berlin und der Hochschule für Musik und Theater in München. Kangs ersten professionellen Auftritt gab sie mit den Symphonikern Hamburg. Sie gewann seit 2009 verschiedene Preise. 2012 wurde sie von der Zeitung Dong A Times in die Liste der 100 einflussreichsten Koreaner aufgenommen und erhielt im selben Jahr den Daewon Music Award für ihre herausragenden Leistungen bei internationalen Konzerten. 

Stefan de Leval Jezierski
Horn

Stefan de Leval Jezierski war zuletzt dienstältester Hornist der Berliner Philharmoniker. Der Amerikaner am Cleveland Institute of Music und an der North Carolina School of the Arts. Noch während des Studiums trat er als Solist mit den Mitgliedern des Cleveland Orchestra in der Severance Hall auf und wurde darauf 1976 zum Solohornist des Kasseler Staatsopernorchesters berufen. 1978 wurde er von Herbert von Karajan und den Berliner Philharmonikern für das hohe Horn engagiert. Seitdem ist er Mitglied der Berliner Philharmoniker und Mitbegründer des Scharoun-Ensembles. Er tritt regelmäßig als Solist und Kammermusiker bei großen Musikfestivals und in Konzerthallen in Europa, Amerika und Asien auf. Des Weiteren unterrichtet er Horn an der Orchesterakademie der Berliner Philharmoniker und ist Professor h.c. am Shanghai Conservatory. Seine Begeisterung für den Jazz inspirierte ihn zu einem Jazzquintett mit anderen nordamerikanischen Topsolisten in Berlin.

Eberhard Marschall
Fagott

Schon während seiner Zeit als Jungstudent an der Kölner Musikhochschule spielte er im Bundesjugendorchester und in der Jungen Deutschen Philharmonie. Nach dem Abitur wechselte er an die Hochschule für Musik und Theater nach Hannover, wo er seine Fagottausbildung bei Klaus Thunemann fortsetzte. Nach nur zwei Jahren wurde er bereits von den Bamberger Symphonikern als Solo-Fagottist verpflichtet, 1985 wurde er dann auf die Solistenposition im Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks berufen. Neben der Orchesterarbeit engagiert sich Eberhard Marschall als Kammermusiker: Er ist Mitglied im Linos Ensemble und bei den Deutschen Bläsersolisten und absolvierte mit diesen Formationen Konzerttourneen durch ganz Europa, nach China und Japan. Unter Leitung von Colin Davis spielte er Mozarts Fagottkonzert auf CD ein. Seit 1989 lehrt Eberhard Marschall als Professor an der Münchner Musikhochschule.

Zivi Plesser
Cello

Zivi Plesser hat eine bemerkenswert vielseitige Karriere als Solist, Kammermusiker und Pädagoge vorzuweisen. Er hat weltweit mit den wichtigsten Instrumentalisten und Dirigenten unserer Zeit zusammengearbeitet wie Zubin Metha, Sir Neville Marriner, Asher Fisch und David Stern. Konzertverpflichtungen führten ihn in bedeutende Konzerthäuser in Paris, Wien, die Berliner Philharmonie sowie in London.Plesser ist bei den wichtigsten Musikfestivals der Welt aufgetreten, wie dem Marlboro Festival, dem Cervantino Festival in Mexiko, dem Jerusalem International Chamber Music Festival, dem Ako Festival in Japan, dem Kuhmo Festival in Finnland, dem Salon de Provence in Frankreich sowie dem Rolandseck Festival. 2011 wurde er zum Künstlerischen Leiter des »Voice of Music Festival in the Upper Galilee« ernannt, dem ältesten Kammermusikfestival in Israel. Zvi Plesser hat an der New Yorker Juilliard School studiert. Seit 1998 ist er Mitglied der Jerusalem Academy of Music and Dance und unterrichtet darüber hinaus an der North Carolina School of the Arts sowie an der Musikhochschule in Würzburg. Plesser ist Preisträger zahlreicher Wettbewerbe: Er gewann u. a. den renommierten Francoise Shapira Wettbewerb sowie die 41. Washington International Competition und war Stipendiat der America-Israel Cultural Foundation.

Ruth Ron
Flöte

Sie ist seit 1991 Mitglied der führenden Orchester in Israel. Ron trat als Solistin mit dem Jerusalem Symphony Orchestra, dem Israeli Sinfonietta Orchestra, dem I.K.O. und mit dem  TLV-Ensemble auf . Sie Ruth trat bei verschiedenen Festivals auf, darunter die Festivals für zeitgenössische Musik in Buffalo, USA und Seoul, Südkorea. Ruth unterrichtet am Givatayim Konservatorium und an der Buchman-Mehta School of Music. Sie gewann u.a. den Rubin Academy Wettbewerb.

Daria Rositskaya
Mezzossopran

Daria Rositskaya wurde 1987 in Sankt Petersburg geboren. Sie studierte in ihrer Heimatstadt und perfektionierte sich in Deutschland, England und Italien. 2018 gewann sie den 2.Preis s beim internationalen Gesangswettbewerb Antonin Dvorak. Sie sang u.a. Carmen an der  Kammeroper Schloss Rheinsberg sowie  am Theater Zazerkali, in St.Petersburg mit dem Sinfonie Orchester Northern unter der Leitung von Fabio Mastrangelo. Am  Theater Zazerkali sang sie unter anderem in folgenden Opern: Isabella in  „L’italiana in Algeri“, „Cenerentola“ die Rolle der Protagonistin, Lucilla in „La Scala di seta“, Doralice in „La Gazzetta“, Nicklausse in „Hoffmanns Erzählungen“, Dorabella in „Cosi fan tutte“, Cherubino in „Nozze di Figaro“, Frau Noah in „Noye’s Fludde“. Auch sang sie in Konzerten die Wesendonck -Lieder von Richard Wagner, das Requiem von Mozart, die Sinfonie No. 9 von Ludwig Van Beethoven und  Stabat Mater von Pergolesi. Sie ist auch zu Gast an der Staatsoper in Prag unter der Leitung von Karl-Heinz Steffens.

Yamen Saadi
Violine

Yamen Saadi hat bereits in jungen Jahren eine steile Karriere hinter sich. Aktuell hat er hat des Konzertmeister Probespiel des Wiener Staatsopernorchesters gewonnen und beginnt sein Probejahr in diesen Tagen. Er wird ab Herbst auch philharmonisch bei den Wiener Philharmonikern mitwirken. Saadi wurde 1997 in Nazareth geboren, wo er seinen ersten Geigenunterricht am Barenboim-Said Konservatorium bekam. Später wurde er von Chaim Taub, dem Konzertmeister des Israel Philharmonic Orchestras, unterrichtet. Bis 2019 studierte er an der Barenboim-Said Academy in Berlin. Mit elf Jahren trat Yamen Saadi dem West-Eastern Divan Orchestra bei, das von Daniel Barenboim gegründet und geleitet wird. Sechs Jahre später war er der Konzertmeister dieses Orchesters. Sein erstes Solo-Konzert spielte der mehrfach preisgekrönte Musiker er mit elf Jahren zusammen mit dem Haifa Symphony Orchestra. Yamen Saadi ist ein sehr aktiver Kammermusiker. Er bereiste die USA, Europa und Asien mit verschiedenen Kammermusikensembles und nahm an vielen Festivals teil. Er musizierte zusammen mit Musikern wie Daniel Barenboim, Guy Braunstein, Amichai Grosz, Alisa Weilerstein und Sergei Krylov. Er spielt derzeit auf einer Geige von Antonio Stradivari von 1734, die zuvor Chaim Taub gehörte und von ihm gespielt wurde.

Miri Saadon
Klarinette

Die in Israel geborene Musikerin ist seit 2014 Mitglied des West Eastern Divan Orchestra. Sie trat unter der Leitung von Dirigenten wie Daniel Barenboim, Zubin Mehta, Francois-Xavier Roth und Franz-Welser Möst an Orten wie der Carnegie Hall auf , La Scala, Paris und Berliner Philharmonie. Mit dem Divan und Barenboim tritt Saadon regelmäßig bei den Festspielen Salzburg, Luzern und Proms auf. Als aktive Kammermusikerin ist sie sowohl als Klarinettistin als auch als Bassklarinettistin regelmäßiger Gast des Boulez-Ensembles in Berlin.Sie hat die Buchmann-Mehta School of Music an der Universität Tel Aviv absolviert und ihren Master am Verdi-Konservatorium in Mailand mit Spezialisierung auf Bassklarinette abgeschlossen. 2018 schloss sie ihr Künstlerdiplom an der Barenboim-Said-Akademie in Berlin ab.

Anne Steffens
Sopran

Anne Steffens begann ihre Gesangsausbildung in Nürnberg bei Kammersänger Prof. Siegfried Jerusalem und führte diese in Berlin  bei Prof. Julie Kaufmann fort. Zeitgleich studierte sie dort zeitgenössisches Lied bei Prof. Axel Bauni sowie Liedgestaltung bei Prof. Eric Schneider. Durch Meisterkurse erhielt die Sopranistin weitere künstlerische Impulse. Ihre ersten beruflichen Schritte machte Anne Steffens 2012 an der Kammeroper München. Ihre Engagements führten die junge Sängerin u.a. ins Konzerthaus Berlin, ans Staatstheater Schwerin,  das Cuvilliés Theater in München, nach Montepulciano, den großen RBB-Sendesaal Berlin, den Frankenfestspielen, sowie zu den Festtagen Alter Musik nach Nürnberg. Ihr auf der Bühne gesungenes Repertoire reicht von der Barockmusik bis hin zur Moderne. Zu ihren bisher wichtigsten Rollen zählen u.a. die Julia de Weert aus „Der Vetter aus Dingsda“, Gretel  in Humperdincks „Hänsel und Gretel“, Rosina  aus „Il Barbiere di Siviglia“, Prinzessin Laya und Bessie Worthington in Paul Abrahams „Die Blume von Hawaii“, die Erste Dame in Mozarts „Die Zauberflöte“ sowie die Ernestine in Offenbachs Einakter „Salon Pitzelberger“. Weitere Engagements bei renommierten Orchestern wie der Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, den Dresdner Philharmonikern sowie dem Münchner Rundfunkorchester führten sie durch Deutschland, in die Schweiz bis hin nach Istanbul.

Jazzkonzert: Unsere Friedberg All-Star-Band

Thomas Zoller
Baritonsaxophonist und Arrangeur

Thomas Zoller zählt „zu den bedeutendsten zeitgenössischen Musikschaffenden Europas“, kommentierte die Fachpresse und er gehört zu den schillerndsten Persönlichkeiten der deutschen Jazzszene. Seinem unermüdlichen Engagement ist es zu verdanken, dass Friedberg seit vielen Jahren zum Auftakt des Musiksommers ein hochkarätiges Jazz-Konzert erleben darf. Für das Gastspiel in Friedberg hat er auch dieses Jahr viele neue Arrangements geschrieben. Sein Feld ist die Komposition im weiten Sinn – erlebnisoffen, sowohl spontan als auch strukturell, sowohl mit Instrument als auch in der Werkstatt und am Rechner/Schreibtisch sowie im Kontakt mit jungen Musikern. Thomas Zoller überrascht sich gerne selbst. Es kamen dabei heraus Werke/Konzepte für Kammermusik, von Hackbrett, Cembalo, präpariertem Klavier bis Perkussion und Saxophonquartett, alternative Pop, Bläser- und Jazzensembles, Big Band, Chor, Orchester oder Musiktheater. Zoller lebt zur Zeit in Dresden und hat dort eine Professur für Komposition/Arrangieren an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber.

Thomas Zoller (64) studierte nach dem Abitur am Richard-Strauss-Konservatorium in München Klavier; anschließend Schulmusik an der Hochschule für Musik und Theater München und besuchte Kompositionsworkshops bei Bill Dobbins und Bill Holman. Als Baritonsaxophonist ist er Autodidakt; Auslöser für den Instrumentenwechsel war der Besuch eines Konzertes mit Pepper Adams. Zoller trat zunächst mit Salsabands auf und war Mitglied des Jazz Orchesters von Harald Rüschenbaum. Daneben komponierte er das Musical „Kein Oscar für Casablanca“ (1988).

1989 bildete er mit Alfred Mehnert und Martin Ruhland das Performance-Trio „Rameaus Neffen“. 1990 gründete er mit Roman Schwaller, Jürgen Seefelder und Evan Tate die „Munich Saxophon Family“, die zwei Alben vorlegte und international auf Tournee war. Von 1992 bis 1995 leitete er zusammen mit Leo Gmelch das Ensemble „Die Konferenz“, die Kabarett-Musik der 1930er Jahre und Chansons von Edith Piaf im Jazzgewand präsentierte. Weiterhin gründete er 1994 das Nonett „Zoll Meets the Masterfranks“ und ein eigenes Quartett sowie die Gruppe „Zollsound“ mit Bill Elgart und Carlo Mombelli. Auch arbeitet er mit Lee Konitz und im Duo mit Frank Möbus.

Daneben schrieb er kammermusikalische Kompositionen wie „Metamorphosen“ (1991) und „Terra Candida“ (1993). Er bearbeitete Carl Orffs „Der Mond“ für Stimme und Jazzensemble, schrieb einen „Hymnen Zyklus“, den er mit dem Windsbacher Knabenchor und dem Quintett von Thilo Wolf uraufführte, und arrangierte 2004 das Schalke 04-Musical “Nullvier – Keiner kommt an Gott vorbei”.

Von 1994 bis 2008 unterrichtete Zoller am Richard-Strauss-Konservatorium. Seit 2008 ist er als Professor für Komposition/Arrangieren an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden tätig.

Tal Balshai
Piano, Arrangements

Tal Balshai in Jerusalem geboren, studierte klassisches und Jazzklavier in Tel Aviv und Berlin. Schon als Jugendlicher trat er in Israel mit Jazz-Formationen und bekannten israelischen Künstlern auf. Seit 1992 lebt Balshai in Berlin, wo er als Pianist, Komponist, Arrangeur und Musiklehrer arbeitet. Er schreibt Musik für Film, Theater und Hörspiel und ist an verschiedenen Theaterproduktionen als musikalischer-Leiter und Pianist beteiligt. Außerdem trat er unter anderem als Begleitpianist mit Nigel Kennedy und Roy Hargrove auf, sowie mit dem „United Nations Quartet“. In der deutschen Akrobatik-Show „Vivace“ (2001 – 2006) hatte Tal Balshai Gelegenheit, seine vielfältigen Begabungen miteinander zu verbinden: Er schrieb und arrangierte die Musik für die Darbietungen, trat als Pianist, Dirigent des Ensembles mit „Vivace“ in allen Teilen der Welt auf, auch einen Monat lang am Broadway in New York aufgeführt.

Andreas Binder
Horn

Die Friedberger kennen ihn vor allem als Chef von „Harmonic Brass“. Andreas Binder studierte an der Hochschule für Musik und Theater in München. Diplom-Abschluss mit Bestnote. Er war viele Jahre festes Mitglied der Jazzformation Mind. 2017 war er für den Echo-Jazz als bester Instrumentalist nominiert. Neben seiner Vielseitigkeit als Musiker ist er auch ein hochgeschätzter Komponist und Texter. Als Conférencier führt er die Zuhörer seit 1992 bei Harmonic Brass-Konzerten charmant und humorvoll durch das Programm.

Michael Griener
Schlagzeug, Vocals

Michael Griener gilt als einer der flexibelsten und swingendsten Schlagzeuger Deutschlands. Der Wahlberliner konzertiert in aller Welt und seine stilistische Bandbreite hat er u.a. in der Zusammenarbeit mit Angela Denoke, aber auch Alexander v. Schlippenbach, Herb Ellis und John Zorn beweisen. Als Stammgast des Musiksommers freut er sich, “nach Hause” nach Friedberg zu kommen. Er unterrichtet seit 2002 Schlagzeug an der Musikhochschule Dresden und wurde beim Neuen Deutschen Jazzpreis als „kreativster Solist“ ausgezeichnet.

Alexander von Hagke
Saxophon, Klarinette

Alexander von Hagke ist ein besonders vielseitiger Künstler: als Klarinettist, Saxophonist und Komponist ist er in vielen Welten zuhause. Er tourt mit hochkarätigen Jazzensembles (z.B. Panzerballett) um die Welt oder mit dem Schlagzeuger Martin Grubinger, spielt als Solist Uraufführungen von namhaften Komponisten der Neuen Musik, wie auch in Spitzenorchestern (z.B. Münchner Philharmoniker, Münchner Rundfunkorchester). Besonders erfolgreich ist er mit dem Ensemble Passo Avanti, das elegant den Spagat zwischen Klassik und Jazz meistert. Für Passo Avanti bearbeitet Alexander von Hagke viele Werke selbst und komponiert auch Neues. Alexander von Hagke studierte Saxophon und Klarinette in New York und München. Zu seinen Lehrern zählen Rich Perry, John Ruocco, Ivan Mähr und Leszek Zadlo. Zudem studierte er Mathematik an der TU München, veröffentlichte ein Informatikbuch und arbeitete bei einer internationalen Managementberatung. Für seine künstlerische Tätigkeiten erhielt er diverse Preise und Stipendien. 2011 erhielt er den Bayerischen Kunstförderpreis, außerdem war er u.a. Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes sowie Mitglied der Konzertbesetzung von Peter Herbolzheimers Bundesjazzorchester. Eine vielfältige Diskographie dokumentiert seine Arbeit solistisch, wie auch mit verschiedenen Ensembles.

Lukas Jochner
Posaune

Lukas Jochner studierte am Conservatorium van Amsterdam. Der Ulmer lebte außerdem in Berlin und Wien, wo er 2011 sein Bachelorstudium am Konservatorium Wien bei Johannes Herrlich mit Auszeichnung abschloss. Lukas Jochner spielt regelmäßig mit der SWR Big Band, dem Sunday Night Orchestra, dem Christian Elsässer Orchestra, dem Glenn Miller Orchestra, der Band “Buffzack” und dem Sextett “Mingus in Wonderland”. Er arbeitete unter anderem außerdem mit der, HR Big Band, dem Jazz Orchestra of the Concertgebouw, Matthias Schriefl’s Shreefpunk + Big Band, Jazzfactory Orchestra Fellbach, Alexander Bühl Sextett & Peter Lenz “Silent Flow”. Er ist regelmäßig Dozent bei Workshops wie dem renommierten Jazzkurs Burghausen, beim Landesjugenjazzorchester Bayern oder dem Lajazzo Baden-Württemberg.

Norbert Nagel
Alt und Sopransaxophon, Klarinette, Querflöte

Wenn es um die Schnittpunkte von Musikstilen geht, öffnet Norbert Nagel Musikkosmen in feinsten Klangnuancen. Am Vormittag Big Band Probe, am Abend Bolero in der Philharmonie: kaum ein Musiker ist so vielseitig. Als Klarinettist im Roseau Quintett gewinnt er zahlreiche Preise: beim ARD Musikwettbewerb, in Japan und Italien, sowie der Bayerischen Akademie der Schönen Künste. Wegen seinem klassischen Saxofonklangs wird er von Orchestern wie dem Deutschen Symphonie Orchester Berlin, dem Symphonie Orchester des Bayerischen Rundfunks, den Berliner und Münchner Philharmonikern gebucht und arbeitet mit Dirigenten wie Kirill Petrenko, Valery Gergiev, Simon Rattle oder Zubin Mehta zusammen. Mittlerweile ist Norbert Nagel als Studiomusiker auf mehr als 200 Tonträgern zu hören, u.a. mit internationalen Größen wie Till Brönner, Udo Lindenberg, Martha Agerich, Lang Lang, Konstantin Wecker und Angela Denoke zusammen.

Werner Neumann
Gitarre

Werner Neumann hat in Arnheim und Köln studiert, spielte mit Jazzgrößen wie Richie Beirach, Joo Kraus und Wolfgang Schmid aber auch Stars aus der Rock- und Popszene wie Wolf Maahn, Napoleon Murphy Brock und Max Mutzke. Er tourte u.a. mit seiner Band Drei vom Rhein oder dem Hannes Clauss Quartett (mit Claudio Puntin) durch Europa, Asien, Afrika sowie Nord- und Südamerika. Seit 16 Jahren ist er Professor für Jazzgitarre in Leipzig. „… der Kölner Gitarrist Werner Neumann hat sich mittlerweile als einer der ausgereiftesten Virtuosen der europäischen Musikszene profiliert. Dabei ist gerade die stilistische Vielgleisigkeit Neumanns verblüffend.“ (Harald Rehmann, Deutschlandfunk).

Claus Reichstaller
Trompete

Claus Reichstaller ist einer der spannendsten Jazztrompeter der europäische Jazzszene und Leiter des Jazz Instituts der Hochschule für Musik und Theater München.Vor seiner Berufung als Professor war Reichstaller jahrelang Solist der SWRBigBand bei zahlreichen Konzerten und Produktionen, von denen drei mit Grammy –Nominierungen ausgezeichnet wurden. Legendär waren die Tourneen mit den Swinglegenden „Max Greger, Paul Kuhn und Hugo Strasser“. Seinen internationalen Durchbruch schaffte Reichstaller mit der „Paris Reunion Band“, gefolgt von den „Jazz Master All Stars“ mit Jazzlegenden wie Benny Golson, Jimmy Woode, Billy Cobham, Jon Faddis, Randy Brecker, Abraham Laboriel und anderen. Claus Reichstaller engagiert sich neben seiner Konzertund Lehrtätigkeit mit der Förderung von jungen Nachwuchstalenten des Jazz.

Jan Roder
Bass

Jan Roder gilt als einer der führenden Vertreter der „mittleren“ Generation improvisatorischer Musik und hat die freie Jazzszene der letzten Jahrzehnte maßgeblich mitgeprägt. Er studierte Jazzkontrabass in Hannover und siedelte 1995 über nach Berlin.Seine musikalische Heimat befindet sich im (Post-)Freejazz, bzw. der “Improvisierten Musik”, wobei eine Anlehnung an die Tradition des Jazz unverkennbar bleibt. Des weiteren spielte und spielt Roder mit zahlreichen Persönlichkeiten als Solist und von Zeit zu Zeit als Studiomusiker. Er tourte in Clubs und ist auch auf auf Festivals in Europa, Nordamerika und Asien und ist auch zahlreichen Veröffentlichen zu hören.

Martin Ruhland
Vibraphin, Marimba

Als klassisch ausgebildeter Schlagzeuger war er in den 1990ern mit der Klassik-Crossover-Band „Engel wider Willen“ u.a. mit Hildegard Knef, aber auch mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks u.v.a. unterwegs, Musiker für renommierte Theater, Mitgründung der Schlagzeug-Showband „Power!Percussion“, Auftritte mit der neuseeländischen Maori-Band „Moana and the tribe“ und Singer-Songwriter mit abendfüllendem Programm.

Michal Skulski
Saxophon

Michal Skulski wurde 1985 in Zgorzelec in Polen geboren. Mit sieben Jahren begann er bereits seine musikalische Laufbahn am Klavier und sechs Jahre später hat er das Saxophon für sich entdeckt. Die Begeisterung für das Saxophon hat ihn nie mehr losgelassen, so dass er beschloss professioneller Saxophonist zu werden. Im Jahr 2005 begann er sein Studium in Dresden. Im Rahmen seines Studiums bekam er das Stipendium vom „DAAD“ und der „Oskar und Vera Ritter Stiftung“. Während seiner Meisterklasse lernte er viel von seinem Mentor Finn Wiesner  sowie Prof. Till Brönner. Mit seinem Trio „Scrootch“ (Rene Bornstein, Flo Bublys) gewann er 2012 den ersten Preis sowie den Publikumspreis beim Tremplin Jazz Festival in Avignon. Michal lebt in Dresden, spielt in diversen lokalen Bands und Orchestern sowie in den unterschiedlichsten Besetzungen auch außerhalb der Stadt. Mit Größen wie Andy Timmons, Roby Lakatos, Uschi Brüning,  Finn Wiesner, Tom Götze, Stefan Bormann, Martin Miller, Joscho Stephan, Johanna Summer, Lars Kutschke, Andreas Scotty Bötcher, Stefan König, Heiko Jung, Jule Malischke, Felix Lehrmann, Sharrie Williams oder Prof. Günter Baby Sommer hat Michal bereits zusammengearbeitet. Neben seiner umfangreichen musikalischen Tätigkeit bereitet es Michal Freude sein Wissen weiterzugeben. Deswegen unterrichtet er auch an zwei der größten Musikschulen in Sachsen, dem Heinrich Schütz Konservatorium Dresden und der Musikschule des Landkreises Meißen. Er erfreut sich jeden Tag an der Musik im Rahmen seiner musikalischen und pädagogischen Tätigkeiten.